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Hawaii 2008 - Big Island
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7. Tag: Big Island: Riesenvulkane und Regen
Morgens fahren wir zum Flughafen, geben das Auto
ab und schon sitzen wir im Flieger nach Honolulu. Zum Glück sitzt
keiner der sehr fülligen Hawaiianer neben uns. Wir genießen den
Ausblick auf West Maui und dann sind wir auch schon auf Oahu. Hier ist
richtig Betrieb. Nach nur einer halben Stunde geht es weiter Richtung
Big Island. Nach einem schönen Vorbeiflug am Mauna Kea landen wir in
Hilo, der regenreichsten Stadt der USA. Und sie macht ihrem Namen alle
Ehre. Ständig wechseln sich Sonne und kräftige Regenschauer ab. Wir
radeln zur Arnott´s Lodge, einem richtigen Backpacker, gegründet von
einem Australier. Aber hier gelten auch einige strenge Regeln, alles
voller Hinweisschilder. So soll das Dauerwohnen hier verhindern, denn
eine Menge junger Leute vom Festland suchen auf Hawaii ihr Glück. Wir
fahren noch ins Zentrum der Stadt, begleitet von weiteren heftigen
Regenschauern. Aber es ist sehr warm. Abends noch ein Kona Longboard.
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Big Hawai´i |

West Maui |

Pearl Harbor |

Hilo |

Hilo |

Banyan Tree, Hilo |

Hilo |

Hilo |

Arnott´s Lodge, Hilo |

Hilo |
8. Tag: Wasserfälle, einsame Täler und Strände
Nach den Erfahrungen auf Maui hatten wir uns auch
für Big Island erstmal ein Auto gemietet. Dies holen wir am Flughafen
ab. Und dann fahren wir die Küste nach Norden. Vorbei an den Akaka
Falls, die von hoch oben in einen Kessel donnern. Das Wetter ist auf
unserer Seite und wir erreichen dann das Waipio Valley. Runter kommen
wir mit dem Auto nicht. 27%! Nur Allrad erlaubt. Aber der Ausblick ist
grandios. Weiter fahren wir ins Hochland nach Waimea. Hier kaufen wir
ordentlich ein und dann geht es runter auf die trockene Seite zum
Spencer Beach. Hier im Regenschatten ist es sehr warm und trocken. Auf
dem Zeltplatz direkt am Wasser fühlen wir uns gleich wohl, auch wenn
man auf steinhartem Boden zeltet. Gras gibt es nicht. Neben uns zeltet
Dan, ein ältere Kanadier. Wir quatschen noch lang an diesem Abend.
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Mauna Kea |

Akaka Falls |

Akaka Falls |

Straße zu den Akaka Falls |

Honomu |

noch ein Schild |

Honomu |

Waipio Valley |

Waipio Valley |

Waipio Valley |
9. Tag: Lava, Lava, Lava
Der Strand von Spencer Beach ist ganz nett, aber
gleich neben an liegt Hapuna Beach, und das ist der Knaller. Ein
Traumstrand. Nach einem herrlichen Bad fahren wir weiter nach Kailua
Kona. Nichts als Lavafelder links und rechts vom Highway, der die
Radstrecke des Ironman darstellt. In dieser Touristenstadt schauen wir
uns die Ironman Strecke an, genießen herrliches Essen und das super
Wetter. Zurück fahren wir durch das Hochland über Waimea nach Spencer
Beach.
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Hapuna Beach |

Kailua-Kona, Ironman Start |

Kailua-Kona |

Ironman Start, Kailua-Kona |

Lavafelder mit Blick nach Maui |

Highway 190 |

Outrigger, Kawaihae |

Kanu, Kawaihae |

Mauna Kea |

Kona Coffee, Captain Cook |
10. Tag: Inselrunde Süd
Wir verlassen Spencer Beach, mit dem Platzwart
haben wir geklärt, dass wir in ein paar Tagen wiederkommen können,
obwohl wir dann kein Permit haben. Vorbei an Kailua Kona kommen wir in
das Gebiet des Kona Coffee´s. Er wird überall in kleinen Farmen
angebaut und angeboten. Das Klima hier hoch über dem Meer ist wohl sehr
günstig. Anschließend machen wir uns auf den Weg in den abgelegenen
Süden der Insel. Quasi kein Verkehr, nur vereinzelte Siedlungen abseits
der Straße auf Lavafeldern. An der Südflanke des Mauna Loa entlang
erreichen wir dann den Hawai´i Volcano National Park. Hier dampft und
brodelt die Erde. Nach der Umrunden des Crater Rim Drive fahren wir
runter zu den Lavafeldern am Meer. Leider fließt derzeit keine frische
Lava bis hierhin, wo die Straße unter alter Lava plötzlich endet.
Trotzdem ist es sehr beeindruckend. Zurück in Hilo ist alles beim
Alten. Regen. Und ein paar junge Amerikanerinnen in der Lodge, die
ständig telefonieren, um irgendwie einen Job zu finden. Das Auto geben
wir wieder ab, jetzt wollen wir nochmal Rad fahren.
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Kona Coffee, Captain Cook |

Kona Coffee, Captain Cook |

Südküste Big Island |

Whittington Beach Park |

Punalu`u Beach Park |

Punalu`u Beach Park |

Punalu`u Beach Park |

Punalu`u Beach Park |

Südflanke des Mauna Loa |

Kilauea Krater |

Kilauea Krater |

Kilauea Krater |

End of the Road |

End of the Road |

End of the Road |

End of the Road |

Lava |

Lava |

Nene |

Abbruchkante |

Abbruchkante |

Abbruchkante |

Japaner |

alte Lavaströme des Kilauea |

Arnott´s Lodge, Hilo |
11. Tag: Mauna Kea - Das Dach Hawai´is
Den Tag verbringen wir in der Stadt und
entspannen. Der häufige Regen hält Touristenmassen fern, aber die Stadt
hat ein sehr entspanntes Flair und ist tropisch grün. Am Nachmittag
steht dann eine Tour auf den Mauna Kea an. Dies bietet die Lodge direkt
an. Mit einem Allradbus geht es die Saddle Road hinauf. Oben biegen wir
ab und stoppen am Onizuka Visitor Center. Hier auf 3000m merkt man die
Höhenluft. Oberhalb der Wolken eröffnen sich herrliche Blicke auf den
Mauna Loa. Dann geht es auf teils übler Schotterpiste bis zum Gipfel.
Hier liegt Schnee. Und beim Aussteigen wird es ein bisschen schwindlig.
Ist wirklich sehr wenig Sauerstoff hier. Trotzdem gehen wir langsamen
Schrittes auf den höchsten Punkt der Insel mit 4214m. Man muss aber
wirklich langsam gehen, ist sofort außer Puste. Aber es lohnt sich
sehr. Schließlich nähert sich der Sonnenuntergang und wir bringen
unsere Kameras in Position. Ein Klasse Schauspiel. Mit vielen
Zuschauern. Zurück im Onizuka Center ist noch Stargazing angesagt.
Durch einige Teleskope kann man Sternennebel sehen und bekommt einiges
erklärt. Leider ist fast Vollmond, so dass der Sternenhimmel nicht
superüberrragend ist. Wieder runter die rauschende Abfahrt nach Hilo,
noch ein Bier in den aufgewühlten Magen.
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Arnott´s Lodge, Hilo |

Rainbow Falls, Hilo |

beim Onizuka Center, Mauna Kea |

beim Onizuka Center, Mauna Kea |

beim Onizuka Center, Mauna Kea |

Mauna Loa |

Mauna Kea |

Mauna Kea |

Mauna Kea |

Mauna Kea |

die letzten Schritte zum Gipfel |

on top of Hawai´i |

Schattenspiele |

Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea |

Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea |

Fotosafari, Mauna Kea |

Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea |

mal wieder ein Schild |

Spencer Beach Park |

Riffhaie |
12. Tag: Tour der Pannen
Endlich mal wieder Radfahren. Das heutige Ziel ist
weit - Spencer Beach. Das Wetter ist auf unserer Seite und wir fahren
auf bekannter Strecke nach Norden. Hinter Hilo läßt der Verkehr rasch
nach, zudem gibt es einen breiten Seitenstreifen. Überwiegend Farmland
zu beiden Seiten verläuft die Strecke wellig. Der Wind kommt von
hinten. Mehrere tiefe Taleinschnitte mit kurzen knackigen Anstiegen
sorgen für Abwechslung. Plötzlich hab ich einen Plattfuß am Vorderrad.
Toll! Woran es liegt, ist nicht zu erkennen. Schnell geflickt, und
weiter geht es. Nach einer kurzen Mittagspause der nächste Platten.
Wieder vorn. Komisch. Ist eher an der Innenseite. Die Flicken gehen
aus, Reserveschlauch montiert. Weiter geht es, immer ein wachsames Auge
auf das Vorderrad. Langsam steigt die Straße Richtung Honokaa an. Durch
die Hitze wird es ganz schön schweißtreibend. Nach einer kurzen
Erfrischung machen wir uns an den Anstieg nach Waimea, doch schon am
Ortsausgang von Honokaa ist plötzlich wieder der Reifen vorn platt.
Sch.....! Nun sind auch die Flicken aus, der andere Schlauch wird
zerschnitten, aber irgendwie klebt der nicht. Und nun finde ich auch
endlich die Ursache der Platten: Am Mantel liegt der Draht über 10cm
frei! Da ist nichts mehr zu retten. Und nu? Der Bus fuhr gerade weg.
Zum Glück ist das Amerika, es gibt viele Pick ups. Also Daumen raus und
das kaputte Rad präsentiert. Nach etwa 20 min hält einer an. Ein junger
Mann bringt seinen Müll nach Waimea. Wir dürfen unsere Räder hinten
raufschmeißen. Und er kennt sogar einen Fahrradladen dort. Und setzt
uns direkt davor ab! Super. Sofort kaufe ich einen neuen Schlauch,
Mantel und Flicken. Danach besorgen wir uns im Baumarkt noch
Verpackungsmaterial für den Rückflug. Und dann rauschen wir die 1000
Höhenmeter nach Spencer Beach runter. Unten herrscht wie immer bestes
Wetter. Der Platz ist gut besucht, also müssen wir wieder auf dem
steinharten Vorplatz aufbauen. Naja, nun haben wir es wohl geschafft.
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13. Tag: Neuer Ärger
Am Morgen machen wir eine kleine Wanderung auf
einem alten Pfad
entlang der Küste, vorbei an einigen kleinen Buchten bis zu einem neuen
Resort. Am späten Vormittag sind wir zurück. Etliche Camper sind am
packen. Dann kommt der Platzwart und meint, wir müssten auch los, da
eine Familie den gesamten Platz über das gesamte lange Wochenende für
eine Feier gemietet hätte. Ne ne? Der nächste Platz isz 20km weiter
nördlich. Nur leider haben wir dafür kein Permit, und das Büro (in
Waimea, 1000m über uns) macht in 30 min zu. Toll. Nach einigem Grübeln
checken wir unsere Möglichkeiten. Dan kommt Dan, der Kanadier.
Beiläufig erzählen wir von unserer Situation. Er muss auch los, hat
aber ein Auto und will in Waimea bleiben. Bleibt uns nur ebenfalls eine
Unterkunft zu suchen. Nach mehreren Telefonaten mit Hotelsum Kailua
Kona fällt diese Option weg. Alles ausgebucht. Ist halt langes
Wochenende, denn Montag ist Presidents Day. Option 2 ist ein Auto zu
mieten und zur Südseite zu fahren. Für die dortigen Campingplätzen
haben wir noch Permits aufgrund der ursprünglichen Reisepläne. Leider
sind auch alle Autos weg. Sch.... #2! Dann kommt Dan noch mal, er hat
mit jemandem der Familie gesprochen. Sie hätten ein Herz für uns, wenn
alle Familienmitglieder da sind und noch Platz ist, könnten wir
bleiben. Ein Lichtblick. Wir sitzen das Problem also erstmal aus,
allerdings wie auf Kohlen. Zum Glück werden heute die Bauarbeiten
beendet, und die andere Platzhälfte wieder freigegeben. Und dann kommt
auch schon die Familie. Sie lächeln, und wir dürfen bleiben, als
Familienmitglieder! Ja! Und dann laden sie uns ein, mit nach Hapuna
Beach zu fahren. Gern. Dort sind heute gute Wellen, und wir können
bodysurfen. Und darauf gibt es abends nicht nur ein Bier!
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14. Tag: Surf, Surf, Surf!
Nach dem Früstück fahren wir wieder rüber zum
Hapuna Beach und leihen uns diesmal ein Bodyboard aus. Die Wellen
meinen es gut mit uns, wir haben einen Heidenspass! Die Sonne brennt,
die Wale springen. Das ist Urlaub.
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15. Tag: Surg again!
Nichts neues von der Surferfront. Mit ziemlich
verbranntem Fell stürzen wir uns erneut in die Fluten von Hapuna Beach.
Leider sind die Wellen heute weniger. Zurück in Spencer benießen wir
den letzten Abend, natürlich auch mit Bier und Wein.
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Hapuna Beach Park |

Hapuna Beach Surfing |

Hapuna Beach Surfing |

Buckelwale vor Hapuna Beach |

das letzte Schild |
16. Tag: Little Ironman
Nun ist er da, der letzte Tag. Etwas wehmütig
verabschieden wir uns von Dan und unserer Gastfamilie. Dann geht es auf
den Highway nach Kailua Kona. Dank des sehr breiten Seitenstreifens ist
es kein unangenehmes Fahren. Es geht in langen Wellen durch Lavafelder,
in der Ferne die Vulkane und das Meer. Dies ist Ironman-Feeling. Es
weht nur ein leichter Wind, so dass wir die Strecke zügig schaffen.
Orte gibt es unterwegs keine. Kurz hinter dem Flughafen essen wir etwas
bei einem großen Souveniershop für Japaner. Dann fahren wir noch mal
ans Wasser zu einem kleinen Naturpark direkt in der Einflugschneise.
Unser Zeltnachbar in Spencer hat es uns empfohlen, denn hier gibt es
eine Dusche. Die Hitze ist nämlich schon wieder höllisch. Wir machen
uns abflugfein, radeln langsam zum Airport. Nun kommen die
Bläschenfolie und Baumarktplane zum Einsatz. Mit Ducktape dazu schnüren
wir die Fahrräder zu einem Paket zusammen. Das Einchecken geht
problemlos. Und dann hebt er ab.
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Hawaiian Graffiti |

Straße nach Kailua-Kona, Ironmanstrecke |

Ironman Radstrecke nach Kailua-Kona |

Lava, Lava |

San Francisco |
17. Tag: San Francisco
Am frühen Morgen landen wir in San Francisco. Wir
haben acht Stunden Zeit. Also schnell mit der Bahn ins Zentrum. Wir
wandern querdurch Richtung Fischermen´s Wharf, werfen einen Blick auf
die Golden Gate Bridge und Alcatraz. Leider ist es kalt und diesig,
dann regnet es. Zurück durch Chinatown. Eine Welt für sich. Schließlich
statten wir dem Apple Store noch einen Besuch ab. Ein neuer Ipod soll
her. Dank Dollarkurs preiswert. Dann ist es Zeit zu fahren. Im Terminal
wundern wir uns, dass nur so wenig Leute da sind. Das ändert sich auch
beim Einsteigen nicht. Wir haben echt die kompletten hinteren fünf
Reihen für uns allein! Nach dem Essen suchen wir uns jeder eine 4er
Reihe und legen uns lang hin. Super. So kommen wir recht ausgeschlafen
in Frankfurt und schließlich Hamburg an. Mit dem Auto das letzte Stück
nach Rostock. Urlaub over.
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San Francisco |

San Francisco |
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| Maui
Hawaii 2008 |
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