Hawaii 2008 - Big Island

7. Tag: Big Island: Riesenvulkane und Regen

Morgens fahren wir zum Flughafen, geben das Auto ab und schon sitzen wir im Flieger nach Honolulu. Zum Glück sitzt keiner der sehr fülligen Hawaiianer neben uns. Wir genießen den Ausblick auf West Maui und dann sind wir auch schon auf Oahu. Hier ist richtig Betrieb. Nach nur einer halben Stunde geht es weiter Richtung Big Island. Nach einem schönen Vorbeiflug am Mauna Kea landen wir in Hilo, der regenreichsten Stadt der USA. Und sie macht ihrem Namen alle Ehre. Ständig wechseln sich Sonne und kräftige Regenschauer ab. Wir radeln zur Arnott´s Lodge, einem richtigen Backpacker, gegründet von einem Australier. Aber hier gelten auch einige strenge Regeln, alles voller Hinweisschilder. So soll das Dauerwohnen hier verhindern, denn eine Menge junger Leute vom Festland suchen auf Hawaii ihr Glück. Wir fahren noch ins Zentrum der Stadt, begleitet von weiteren heftigen Regenschauern. Aber es ist sehr warm. Abends noch ein Kona Longboard.

Hawaii20080209_0144.jpg
Big Hawai´i
Hawaii20080209_0146.jpg
West Maui
Hawaii20080209_0149.jpg
Pearl Harbor
Hawaii20080209_0151.jpg
Hilo
Hawaii20080209_0154.jpg
Hilo
Hawaii20080209_0158.jpg
Banyan Tree, Hilo
Hawaii20080209_0159.jpg
Hilo
Hawaii20080209_0161.jpg
Hilo
Hawaii20080210_0163.jpg
Arnott´s Lodge, Hilo
Hawaii20080210_0164.jpg
Hilo
8. Tag: Wasserfälle, einsame Täler und Strände

Nach den Erfahrungen auf Maui hatten wir uns auch für Big Island erstmal ein Auto gemietet. Dies holen wir am Flughafen ab. Und dann fahren wir die Küste nach Norden. Vorbei an den Akaka Falls, die von hoch oben in einen Kessel donnern. Das Wetter ist auf unserer Seite und wir erreichen dann das Waipio Valley. Runter kommen wir mit dem Auto nicht. 27%! Nur Allrad erlaubt. Aber der Ausblick ist grandios. Weiter fahren wir ins Hochland nach Waimea. Hier kaufen wir ordentlich ein und dann geht es runter auf die trockene Seite zum Spencer Beach. Hier im Regenschatten ist es sehr warm und trocken. Auf dem Zeltplatz direkt am Wasser fühlen wir uns gleich wohl, auch wenn man auf steinhartem Boden zeltet. Gras gibt es nicht. Neben uns zeltet Dan, ein ältere Kanadier. Wir quatschen noch lang an diesem Abend.

Hawaii20080210_0166.jpg
Mauna Kea
Hawaii20080210_0168.jpg
Akaka Falls
Hawaii20080210_0170.jpg
Akaka Falls
Hawaii20080210_0171.jpg
Straße zu den Akaka Falls
Hawaii20080210_0173.jpg
Honomu
Hawaii20080210_0174.jpg
noch ein Schild
Hawaii20080210_0175.jpg
Honomu
Hawaii20080210_0176.jpg
Waipio Valley
Hawaii20080210_0177.jpg
Waipio Valley
Hawaii20080210_0179.jpg
Waipio Valley
9. Tag: Lava, Lava, Lava

Der Strand von Spencer Beach ist ganz nett, aber gleich neben an liegt Hapuna Beach, und das ist der Knaller. Ein Traumstrand. Nach einem herrlichen Bad fahren wir weiter nach Kailua Kona. Nichts als Lavafelder links und rechts vom Highway, der die Radstrecke des Ironman darstellt. In dieser Touristenstadt schauen wir uns die Ironman Strecke an, genießen herrliches Essen und das super Wetter. Zurück fahren wir durch das Hochland über Waimea nach Spencer Beach.

Hawaii20080211_0181.jpg
Hapuna Beach
Hawaii20080211_0183.jpg
Kailua-Kona, Ironman Start
Hawaii20080211_0184.jpg
Kailua-Kona
Hawaii20080211_0185.jpg
Ironman Start, Kailua-Kona
Hawaii20080211_0186.jpg
Lavafelder mit Blick nach Maui
Hawaii20080211_0187.jpg
Highway 190
Hawaii20080211_0189.jpg
Outrigger, Kawaihae
Hawaii20080211_0190.jpg
Kanu, Kawaihae
Hawaii20080211_0192.jpg
Mauna Kea
Hawaii20080212_0194.jpg
Kona Coffee, Captain Cook
10. Tag: Inselrunde Süd

Wir verlassen Spencer Beach, mit dem Platzwart haben wir geklärt, dass wir in ein paar Tagen wiederkommen können, obwohl wir dann kein Permit haben. Vorbei an Kailua Kona kommen wir in das Gebiet des Kona Coffee´s. Er wird überall in kleinen Farmen angebaut und angeboten. Das Klima hier hoch über dem Meer ist wohl sehr günstig. Anschließend machen wir uns auf den Weg in den abgelegenen Süden der Insel. Quasi kein Verkehr, nur vereinzelte Siedlungen abseits der Straße auf Lavafeldern. An der Südflanke des Mauna Loa entlang erreichen wir dann den Hawai´i Volcano National Park. Hier dampft und brodelt die Erde. Nach der Umrunden des Crater Rim Drive fahren wir runter zu den Lavafeldern am Meer. Leider fließt derzeit keine frische Lava bis hierhin, wo die Straße unter alter Lava plötzlich endet. Trotzdem ist es sehr beeindruckend. Zurück in Hilo ist alles beim Alten. Regen. Und ein paar junge Amerikanerinnen in der Lodge, die ständig telefonieren, um irgendwie einen Job zu finden. Das Auto geben wir wieder ab, jetzt wollen wir nochmal Rad fahren.

Hawaii20080212_0195.jpg
Kona Coffee, Captain Cook
Hawaii20080212_0196.jpg
Kona Coffee, Captain Cook
Hawaii20080212_0198.jpg
Südküste Big Island
Hawaii20080212_0199.jpg
Whittington Beach Park
Hawaii20080212_0201.jpg
Punalu`u Beach Park
Hawaii20080212_0203.jpg
Punalu`u Beach Park
Hawaii20080212_0205.jpg
Punalu`u Beach Park
Hawaii20080212_0206.jpg
Punalu`u Beach Park
Hawaii20080212_0207.jpg
Südflanke des Mauna Loa
Hawaii20080212_0214.jpg
Kilauea Krater
Hawaii20080212_0220.jpg
Kilauea Krater
Hawaii20080212_0222.jpg
Kilauea Krater
Hawaii20080212_0223.jpg
End of the Road
Hawaii20080212_0226.jpg
End of the Road
Hawaii20080212_0227.jpg
End of the Road
Hawaii20080212_0229.jpg
End of the Road
Hawaii20080212_0233.jpg
Lava
Hawaii20080212_0234.jpg
Lava
Hawaii20080212_0235.jpg
Nene
Hawaii20080212_0236.jpg
Abbruchkante
Hawaii20080212_0238.jpg
Abbruchkante
Hawaii20080212_0239.jpg
Abbruchkante
Hawaii20080212_0240.jpg
Japaner
Hawaii20080212_0241.jpg
alte Lavaströme des Kilauea
Hawaii20080213_0247.jpg
Arnott´s Lodge, Hilo
11. Tag: Mauna Kea - Das Dach Hawai´is

Den Tag verbringen wir in der Stadt und entspannen. Der häufige Regen hält Touristenmassen fern, aber die Stadt hat ein sehr entspanntes Flair und ist tropisch grün. Am Nachmittag steht dann eine Tour auf den Mauna Kea an. Dies bietet die Lodge direkt an. Mit einem Allradbus geht es die Saddle Road hinauf. Oben biegen wir ab und stoppen am Onizuka Visitor Center. Hier auf 3000m merkt man die Höhenluft. Oberhalb der Wolken eröffnen sich herrliche Blicke auf den Mauna Loa. Dann geht es auf teils übler Schotterpiste bis zum Gipfel. Hier liegt Schnee. Und beim Aussteigen wird es ein bisschen schwindlig. Ist wirklich sehr wenig Sauerstoff hier. Trotzdem gehen wir langsamen Schrittes auf den höchsten Punkt der Insel mit 4214m. Man muss aber wirklich langsam gehen, ist sofort außer Puste. Aber es lohnt sich sehr. Schließlich nähert sich der Sonnenuntergang und wir bringen unsere Kameras in Position. Ein Klasse Schauspiel. Mit vielen Zuschauern. Zurück im Onizuka Center ist noch Stargazing angesagt. Durch einige Teleskope kann man Sternennebel sehen und bekommt einiges erklärt. Leider ist fast Vollmond, so dass der Sternenhimmel nicht superüberrragend ist. Wieder runter die rauschende Abfahrt nach Hilo, noch ein Bier in den aufgewühlten Magen.

Hawaii20080213_0249.jpg
Arnott´s Lodge, Hilo
Hawaii20080213_0250.jpg
Rainbow Falls, Hilo
Hawaii20080213_0252.jpg
beim Onizuka Center, Mauna Kea
Hawaii20080213_0255.jpg
beim Onizuka Center, Mauna Kea
Hawaii20080213_0256.jpg
beim Onizuka Center, Mauna Kea
Hawaii20080213_0257.jpg
Mauna Loa
Hawaii20080213_0258.jpg
Mauna Kea
Hawaii20080213_0261.jpg
Mauna Kea
Hawaii20080213_0264.jpg
Mauna Kea
Hawaii20080213_0265.jpg
Mauna Kea
Hawaii20080213_0266.jpg
die letzten Schritte zum Gipfel
Hawaii20080213_0268.jpg
on top of Hawai´i
Hawaii20080213_0270.jpg
Schattenspiele
Hawaii20080213_0273.jpg
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Hawaii20080213_0275.jpg
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Hawaii20080213_0281.jpg
Fotosafari, Mauna Kea
Hawaii20080213_0283.jpg
Sonnenuntergang auf dem Mauna Kea
Hawaii20080215_0287.jpg
mal wieder ein Schild
Hawaii20080215_0288.jpg
Spencer Beach Park
Hawaii20080216_0289.jpg
Riffhaie
12. Tag: Tour der Pannen

Endlich mal wieder Radfahren. Das heutige Ziel ist weit - Spencer Beach. Das Wetter ist auf unserer Seite und wir fahren auf bekannter Strecke nach Norden. Hinter Hilo läßt der Verkehr rasch nach, zudem gibt es einen breiten Seitenstreifen. Überwiegend Farmland zu beiden Seiten verläuft die Strecke wellig. Der Wind kommt von hinten. Mehrere tiefe Taleinschnitte mit kurzen knackigen Anstiegen sorgen für Abwechslung. Plötzlich hab ich einen Plattfuß am Vorderrad. Toll! Woran es liegt, ist nicht zu erkennen. Schnell geflickt, und weiter geht es. Nach einer kurzen Mittagspause der nächste Platten. Wieder vorn. Komisch. Ist eher an der Innenseite. Die Flicken gehen aus, Reserveschlauch montiert. Weiter geht es, immer ein wachsames Auge auf das Vorderrad. Langsam steigt die Straße Richtung Honokaa an. Durch die Hitze wird es ganz schön schweißtreibend. Nach einer kurzen Erfrischung machen wir uns an den Anstieg nach Waimea, doch schon am Ortsausgang von Honokaa ist plötzlich wieder der Reifen vorn platt. Sch.....! Nun sind auch die Flicken aus, der andere Schlauch wird zerschnitten, aber irgendwie klebt der nicht. Und nun finde ich auch endlich die Ursache der Platten: Am Mantel liegt der Draht über 10cm frei! Da ist nichts mehr zu retten. Und nu? Der Bus fuhr gerade weg. Zum Glück ist das Amerika, es gibt viele Pick ups. Also Daumen raus und das kaputte Rad präsentiert. Nach etwa 20 min hält einer an. Ein junger Mann bringt seinen Müll nach Waimea. Wir dürfen unsere Räder hinten raufschmeißen. Und er kennt sogar einen Fahrradladen dort. Und setzt uns direkt davor ab! Super. Sofort kaufe ich einen neuen Schlauch, Mantel und Flicken. Danach besorgen wir uns im Baumarkt noch Verpackungsmaterial für den Rückflug. Und dann rauschen wir die 1000 Höhenmeter nach Spencer Beach runter. Unten herrscht wie immer bestes Wetter. Der Platz ist gut besucht, also müssen wir wieder auf dem steinharten Vorplatz aufbauen. Naja, nun haben wir es wohl geschafft.

13. Tag: Neuer Ärger

Am Morgen machen wir eine kleine Wanderung auf einem alten Pfad entlang der Küste, vorbei an einigen kleinen Buchten bis zu einem neuen Resort. Am späten Vormittag sind wir zurück. Etliche Camper sind am packen. Dann kommt der Platzwart und meint, wir müssten auch los, da eine Familie den gesamten Platz über das gesamte lange Wochenende für eine Feier gemietet hätte. Ne ne? Der nächste Platz isz 20km weiter nördlich. Nur leider haben wir dafür kein Permit, und das Büro (in Waimea, 1000m über uns) macht in 30 min zu. Toll. Nach einigem Grübeln checken wir unsere Möglichkeiten. Dan kommt Dan, der Kanadier. Beiläufig erzählen wir von unserer Situation. Er muss auch los, hat aber ein Auto und will in Waimea bleiben. Bleibt uns nur ebenfalls eine Unterkunft zu suchen. Nach mehreren Telefonaten mit Hotelsum Kailua Kona fällt diese Option weg. Alles ausgebucht. Ist halt langes Wochenende, denn Montag ist Presidents Day. Option 2 ist ein Auto zu mieten und zur Südseite zu fahren. Für die dortigen Campingplätzen haben wir noch Permits aufgrund der ursprünglichen Reisepläne. Leider sind auch alle Autos weg. Sch.... #2! Dann kommt Dan noch mal, er hat mit jemandem der Familie gesprochen. Sie hätten ein Herz für uns, wenn alle Familienmitglieder da sind und noch Platz ist, könnten wir bleiben. Ein Lichtblick. Wir sitzen das Problem also erstmal aus, allerdings wie auf Kohlen. Zum Glück werden heute die Bauarbeiten beendet, und die andere Platzhälfte wieder freigegeben. Und dann kommt auch schon die Familie. Sie lächeln, und wir dürfen bleiben, als Familienmitglieder! Ja! Und dann laden sie uns ein, mit nach Hapuna Beach zu fahren. Gern. Dort sind heute gute Wellen, und wir können bodysurfen. Und darauf gibt es abends nicht nur ein Bier!

14. Tag: Surf, Surf, Surf!

Nach dem Früstück fahren wir wieder rüber zum Hapuna Beach und leihen uns diesmal ein Bodyboard aus. Die Wellen meinen es gut mit uns, wir haben einen Heidenspass! Die Sonne brennt, die Wale springen. Das ist Urlaub.

15. Tag: Surg again!

Nichts neues von der Surferfront. Mit ziemlich verbranntem Fell stürzen wir uns erneut in die Fluten von Hapuna Beach. Leider sind die Wellen heute weniger. Zurück in Spencer benießen wir den letzten Abend, natürlich auch mit Bier und Wein.

Hawaii20080216_0290.jpg
Hapuna Beach Park
Hawaii20080216_0291.jpg
Hapuna Beach Surfing
Hawaii20080216_0292.jpg
Hapuna Beach Surfing
Hawaii20080216_0294.jpg
Buckelwale vor Hapuna Beach
Hawaii20080217_0295.jpg
das letzte Schild
16. Tag: Little Ironman

Nun ist er da, der letzte Tag. Etwas wehmütig verabschieden wir uns von Dan und unserer Gastfamilie. Dann geht es auf den Highway nach Kailua Kona. Dank des sehr breiten Seitenstreifens ist es kein unangenehmes Fahren. Es geht in langen Wellen durch Lavafelder, in der Ferne die Vulkane und das Meer. Dies ist Ironman-Feeling. Es weht nur ein leichter Wind, so dass wir die Strecke zügig schaffen. Orte gibt es unterwegs keine. Kurz hinter dem Flughafen essen wir etwas bei einem großen Souveniershop für Japaner. Dann fahren wir noch mal ans Wasser zu einem kleinen Naturpark direkt in der Einflugschneise. Unser Zeltnachbar in Spencer hat es uns empfohlen, denn hier gibt es eine Dusche. Die Hitze ist nämlich schon wieder höllisch. Wir machen uns abflugfein, radeln langsam zum Airport. Nun kommen die Bläschenfolie und Baumarktplane zum Einsatz. Mit Ducktape dazu schnüren wir die Fahrräder zu einem Paket zusammen. Das Einchecken geht problemlos. Und dann hebt er ab.

Hawaii20080218_0297.jpg
Hawaiian Graffiti
Hawaii20080218_0298.jpg
Straße nach Kailua-Kona, Ironmanstrecke
Hawaii20080218_0299.jpg
Ironman Radstrecke nach Kailua-Kona
Hawaii20080218_0302.jpg
Lava, Lava
Hawaii20080219_0304.jpg
San Francisco
17. Tag: San Francisco

Am frühen Morgen landen wir in San Francisco. Wir haben acht Stunden Zeit. Also schnell mit der Bahn ins Zentrum. Wir wandern querdurch Richtung Fischermen´s Wharf, werfen einen Blick auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz. Leider ist es kalt und diesig, dann regnet es. Zurück durch Chinatown. Eine Welt für sich. Schließlich statten wir dem Apple Store noch einen Besuch ab. Ein neuer Ipod soll her. Dank Dollarkurs preiswert. Dann ist es Zeit zu fahren. Im Terminal wundern wir uns, dass nur so wenig Leute da sind. Das ändert sich auch beim Einsteigen nicht. Wir haben echt die kompletten hinteren fünf Reihen für uns allein! Nach dem Essen suchen wir uns jeder eine 4er Reihe und legen uns lang hin. Super. So kommen wir recht ausgeschlafen in Frankfurt und schließlich Hamburg an. Mit dem Auto das letzte Stück nach Rostock. Urlaub over.

Hawaii20080219_0305.jpg
San Francisco
Hawaii20080219_0310.jpg
San Francisco
Maui    Hawaii 2008