Hawai´i 2008 - Maui

1. Tag - Anreise

Der Flug mit United Airlines verläuft problemlos (nach anfänglichen Schwierigkeiten in Hamburg, da unser Ticket airlineseitig um einen Tag verschoben wurde. Aber würde eine extra Seite füllen.) Auch in San Francisco haben wir keine Probleme und haben sogar Plätze in der Economy Premium nach Kahului. Abends landen wir dann auf Maui, unser Gepäck ist auch wohlbehalten da. Ein Taxi bringt uns zum vorgebuchten Hotel, noch schnell die Räder aufgebaut, zum McDonalds gegenüber und einem Kurzbesuch im lokalen Pub, totmüde ins Bett. Hawai´i!

2. Tag - West Maui Runde

Endlich Radfahren! Das Wetter sieht ganz gut aus, und nach den morgendlichen Einkäufen, Frühstück im Schnellrestaurant machen wir uns auf den Weg nach Westen. Es folgen zunächst einige Vororte, dann wird plötzlich die Straße schmaler und es geht bergauf. Vorbei an kleinen Farmen und mit tollen Ausblicken auf den Pazifik schlängelt sich die Straße an den Bergen entlang. Dann wird sie sogar noch schmaler. Verkehr ist fast gar keiner. Ein Platten an Sebs Vorderrad ist schnell behoben und wir rollen weiter auf und ab. Kahakuloa ist ein kleines Örtchen mit schön gelegener Kirche. Mittlerweile hat sich stark bewölkt, aber die Temperatur stimmt. Ab jetzt wird die Strecke zur richtigen Achterbahn, viele kurze knackige Anstiege. Dafür gibt es einige Blowholes und sogar Wale zu sehen. Hinter Honolua sind dann die Hügel vorbei, die Straße breit und sofort verkehrsreicher. Mittlerweile kommen gelegentliche Regenschauer. Irgendwann blinkt rechts ein McDonalds, den wir eilig stürmen. Wir treffen noch einen polnischen Rucksacktouristen. Er berichtet uns, dass er hier schon mal abends um 10 Uhr von Rangern von einem Campingplatz geschickt wurde, da er kein Permit hatte. Das gab es aber nur im 50 Meilen entfernten Kahului. Camping ist wirklich eine shr restriktive Sache hier! Dann rollen wir weiter nach Lahaina, zum Glück ist der Seitenstreifen breit. Und dann erreichen wir das Ziel Olowalu, einen privaten Zeltplatz. Schnell sind die Zelte im Küstenwäldchen aufgebaut. Ein Rundgang zum Strand und die Müdigkeit überfällt uns.

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Kahului
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Kahekili Highway
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Kahekili Highway
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Kahekili Highway
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Kahekili Highway
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Kahekili Highway
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Kahekili Highway
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Kahekili Highway
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Kahekili Highway
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Kahakuloa
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Kahakuloa Head
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Kahekili Highway
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Nakalele Point
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Olowalu
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Olowalu
3. Tag: Das große Tiefdruckgebiet

Morgens ist es schon bewölkt. Wir rollen neben viel Verkehr den Highway lang, immer wieder sieht man Wale in der Ferne. Dann ist West Maui umrundet und wir fahren nach Wailuku. Heftiger Gegenwind und ein zäher Anstieg gehen an die Kräfte. In Wailuku besorge ich mir Permits für die weiteren Zeltplätze, eine umständliche Prozedur. Wir fahren weiter Richtung Haleakala, schließlich wollen wir heute zur Hosmer Grove. Am Flughafen vorbei geht es auf einer autobahnähnlichen Straße die Bergflanke hoch. Und natürlich weiter Gegenwind. Die Wolken werden mehr und dunkler, es fängt an zu regnen. Irgendwann erreichen wir den Abzweig nach Hali´imaile. Mittlerweile ziemlich fertig müssen wir einsehen, das der Wettergott etwas gegen uns hat. An eine Weiterfahrt bis auf 2000m Höhe ist nicht zu denken. Ich entsinne mich eines Radreiseberichtes, in der das Peace of Maui, eines der wenigen Hostels, erwähnt wurde. Also versuchen wir unser Glück und fahren nach Hali´imaile. Am Ortsausgang finden wir das Hostel, sieht sehr schön aus. Leider ist niemand der Besitzer da. Banges Warten. Dann kommt Tammy, die Chefin. Aber sie hat kein Zimmer für uns. Ich erwähne beiläufig, dass wir eigentlich zelten und wegen des Wetters nicht zum Ziel gekommen sind. Sie hat Wohl ein Faible für Radler und wir dürfen auf der Wiese hinter dem Hostel zelten! Super. Eine Küche, warme Duschen und Internet! Im mittlerweile Dauuerregen kämpfen wir uns noch bergauf nach Makawao, kaufen etwas ein (Bier!) und genießen den Abend.

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Papawai Point, in der Ferne Haleakala
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Zuckerrohrplantage
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Peace of Maui, Hali´imaile
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Makawao
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Stopwatch Bar, Makawao
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Stopwatch Bar, Makawao
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Banana
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Upcountry Maui
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Hali´imaile
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Hali´imaile
4. Tag: Regen ohne Ende

Dauerregen. Den ganzen Tag. Und die nächsten Tage weiter stark durchwachsen angesagt. Schweren Herzens ändern wir den Plan. Morgen wollen wir ein Auto mieten und so den Rest der Insel erkunden. Nachmittags läßt der Regen nach, so dass wir nochmal nach Makawao radeln. Abends genießen wir den Hotpool im Hostel.

5. Tag: The Road to Hana

Wir verlassen das freundliche Peace of Maui und rasen talwärts nach Kahului. Hier holen wir das Auto ab, verstauen die Räder und fahren Richtung Hana. Es ist weiter recht bewölkt, etliche Regenschauer ziehen durch. Zum Glück sind wir später dran, die meisten Touristen auf der Straße sind wohl deutlich vor uns. So haben wir nur wenig Verkehr. Es ist sehr kurvig, aber gut ausgebaute Straße (o.k., für Amerikaner ist es eine enge Straße). Unzählige gut gefüllte Wasserfälle und Pools locken an der Straße zum Verweilen. Dazwischen dichter Urwald. Schließlich erreichen wir Hana. Ein kleiner Ort ohne Besonderheit. Vorher biegen wir nach Waianapanapa ab. Hier könnten wir zelten. Der Platz ist recht schön gelegen, aber außer uns ist keiner da, dafür eine Herde von Verbotsschildern. Wir fahren weiter nach Kipahulu. Diese Straße ist teilweise richtig eng. Wäre klasse zu radeln. In Kipahulu gibt es eine schöne Zeltwiese, einige Camper sind auch da. Wir beschließen zu bleiben. Essen, Bierchen, sogar die Sonne kommt kurz mal raus.

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Zuckerrohr
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Pa´ia
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Bambuswald, Road to Hana
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Bambuswald, Road to Hana
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Road to Hana
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Road to Hana
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Road to Hana
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Road to Hana
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ein Schild
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Road to Hana
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Wai´anapanapa State Park
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Kipahulu
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Kipahulu
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Kipahulu
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Kipahulu
5. Tag: Die Sonne kommt

Morgens wachen wir bei besserem Wetter auf. Wir machen einen Spaziergang zur steil abbrechenden Lavaküste und den naheliegenden Wasserfällen und Pools. Aufgrund des Regens der letzten Tage sind diese sehr voll, so dass wegen der Strömung baden verboten ist. Im Meer sollen hier viele Haie sein. Dann fahren wir die ganze Strecke über Hana zurück, da der Piilani Highway nach einem Erdbeben vor einiger Zeit noch gesperrt ist. Bei Sonnenschein genießen wir die Küste. Ab Paia biegen wir wieder in das Upcountry ab, kaufen in Makawao ein und fahren dann den Haleakala hoch. Die Zelte bauen wir im Hosmer Grove auf, ein herrlicher kleiner Platz. Wir fahren noch hoch zum Gipfel. Ziemlich kalt. Vom Krater sieht man wegen der Wolken nicht sehr viel, angeblich soll ganz Manhatten reinpassen. Abends kommen noch zwei Kanadier zum Camp, und wir quatschen ziemlich lange.

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Kipahulu
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Kipahulu
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Ohe´o Gulch
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Ohe´o Gulch
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Ohe´o Gulch
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Hana
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Road to Hana
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Road to Hana
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Ke´anae
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Tsunami Speaker
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Ke´anae
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Ke´anae
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Road to Hana
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Makawao
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Auffahrt zum Haleakala
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Haleakala
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Haleakala
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Haleakala
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Haleakala
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Schild
6. Tag: House of the Rising Sun

Da alle vom Sonnenaufgang auf dem Haleakala schwärmen, quälen auch wir uns früh hoch und fahren in Eiseskälte nochmal zum Gipfel. Im Gegensatz zu den anderen Touristen haben wir es aber nicht weit! Oben Menschenmassen. Dann geht die Sonne auf. Leider sind da einige Wolken, was wirklich spektakuläres ist das so nicht. Naja. Wieder runter, frühstücken und weiterfahren. Tagesziel sind die Strände von Kihei. In dieser Hotel/Golfplatz/Hotel u.s.w. Gegend scheint fast immer die Sonne, der Berg hält die Wolken fern. Wir fahren durch bis zum Big Beach. Herrlich. Endlich baden im Ozean. In der Ferne wieder Wale, man kann sie unter Wasser sogar singen hören! Wir fahren ein Stück zurück, essen was in einer eher häßlichen Ferienwohnungssiedlung was, und gehen nochmal zum Strand. Leider ziehen jetzt doch noch dunkle Wolken auf. Also fahren wir zurück nach Kahului, in das vorgebuchte Hotel. Wir holen unsere zwischengelagerten Radkartons ab, packen die Räder ein, und ziehen nochmal los in eine Bar. Kona Longboard und Big Wave sind ganz leckere Biersorten. Morgen geht´s nach Big Island.

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Hosmer Grove
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Hosmer Grove
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noch ein Schild
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Haleakala, House of the rising sun
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Haleakala, House of the rising sun
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Haleakala, House of the rising sun
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West Maui, links Lana´i
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Big Beach
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Big Beach
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Kama´ole Beach Park
Hawaii 2008   Big Island